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Begriffe zu diesem Thema
Abbruch
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Kurzform für Schwangerschaftsabbruch oder auch Abtreibung; mehr erfährst du dazu, wenn du das Stichwort Abtreibung oder Schwangerschaftsabbruch klickst.

Siehe auch
Abort
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medizinischer Begriff für Schwangerschaftsabbruch.

Abort ist auch ein veraltetes Wort für Toilette

Siehe auch
Abtreibung
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Schwere Notfallentscheidung...

Unter Abtreibung versteht man den Abbruch einer Schwangerschaft. Die Gründe, weshalb sich ein Paar / eine Frau gegen die Schwangerschaft entscheidet können dabei sehr vielfältig sein. In Deutschland ist eine Abtreibung bis zum 12. Schwangerschaftswoche gesetzlich und unter bestimmten Bedingungen erlaubt. So muss z.B. im Vorfeld eine sogenannte Schwangerschaftskonfliktberatung nach § 218 durchgeführt werden. Bei dieser werden dem Mädchen/der Frau alle Möglichkeiten und Wege aufgezeigt. Wenn man also z.B. durch eine Verhütungspanne Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft hat, ist es wichtig, direkt zu einem Frauenarzt/einer Frauenärztin oder in ein Krankenhaus zu gehen, um sich dort ggf. die sogenannte „Pille danach“ oder „Spirale danach“ verschreiben zu lassen.

 

Siehe auch
Abtreibungspille
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Notfallmäßiger Hormonhammer...

Bei der Abtreibungspille handelt es sich um ein Präparat (Medikament), welches als Alternative zur operativen Abtreibung genommen werden kann.

Siehe auch
Chemische Verhütungsmittel
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Chemo gegen Schwangerschaft

Es gibt verschiedene chemisch wirksame Mittel zur Schwangerschaftsverhütung: Schaumzäpfchen, Scheidenzäpfchen, Diaphragma-Gel, der heute kaum noch verwendete Schaum (aus der Dose) oder das hierzulande noch nicht benutzte Verhütungsschwämmchen - alle funktionieren aufgrund einer samenabtötenden Substanz und / oder eines feinstblasigen Schaumes, der eine Barriere gegen die Sperma bilden soll. Chemische Verhütungsmittel sind meist einfach zu bekommen, gelten aber als nicht sicher, wenn sie nicht mit Kondom oder Diaphragma kombiniert werden.

Siehe auch
Diaphragma
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Kappe gegen Samen

Das Diaphragma wird auch Pessar genannt und ist ein traditionelles Verhütungsmittel. Es sieht aus wie eine flache Kappe und ist aus Latex gefertigt. Es funktioniert so, dass diese Kappe vor den Muttermund  (vgl. Gebärmutter) gesetzt wird so eine Barriere für einströmende Samen darstellt.  Zudem wird ein Diaphragma-Gel genutzt, das einerseits die Haftung an der Scheidenwand verbessert und andererseits samenabtötend wirkt. Das Diaphragma gibt es in verschiedene Größen und Modellen. Das passende wird einmalig vom Frauenarzt angepasst und dann rezeptiert. Wenn du es als Verhütungsmethode wählen würdest, kannst du es (nach kurzen Üben) vor dem Geschlechtsverkehr selber einsetzen und über lange Zeit immer wieder benutzen. Nach demselben Prinzip funktionieren auch das Lea-Kontrazeptivum und die Portio-Kappe)

Siehe auch
Drei-Monats-Spritze
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Hormon-Spritze gegen Schwangerschaft

Mit der Drei-Monats-Spritze werden Hormone in den Körper einer Frau eingebracht, die (ähnlich der Pille) den Menstruationszyklus  so verändern, dass eine Schwangerschaft verhindert wird. Anders als bei der Pille, die ja täglich genommen wird, beinhaltet die Spritze ein "Depot", das vom Körper nach und nach (z.B. im Zeitraum von 3 Monaten) abgebaut wird. Die Depotspritze belastet den Körper wesentlich mehr als die Pille und wird deshalb nur in Ausnahmefällen eingesetzt.

Implanon
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Stäbchenweise Verhütung

Das Implanon ist ein vergleichsweise neuartiges Verhütungsmittel. Dabei werden durch ein kleines Kunststoffstäbchen Hormone (Gestagene) in den Körper transportiert. Meist werden mehrere kleinste Röhrchen unter die Haut operiert – „implantiert“, deshalb der Name. Das geschieht mit örtlicher Betäubung und dauert nicht lange. Es wirkt im weitesten Sinne wie die Pille, muss aber nicht täglich eingenommen werden, sondern wirkt vom Ort der Einpflanzung als Langzeitdosis. Die (Neben)wirkungen entsprechen im großen und ganzen der Pille, häufiger werden aber Zwischenblutungen beobachtet. Der große Nachteil ist der, dass du nicht spontan absetzen oder das Präparat wechseln kannst. Zwar lassen sich die Implantate wieder entfernen – aber eben nicht so schnell auf Null setzen wie die Pille. Für Mädchen oder Frauen mit chronischen Darmerkrankungen, die eine Pillenanwendung unsicher werden lassen, ist das Implanon eine mögliche Alternative. Auch hier muss vor dem Verschreiben ein eingehendes Gespräch mit deiner Gynäkologin oder dem Arzt her.

Siehe auch
IUP
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Kein Raumschiff

Die drei Buchstaben stehen für „Intra-Uterin-Pessar“. Besser bekannt ist das dahinter stehende Verhütungsmittel als „Spirale“. Das ist ein wenige Zentimeter großes Gebilde aus Kunststoff, das zum Zwecke der Verhütung in die Gebärmutter eingesetzt wird. Dort kann sie viele Monate bleiben bis ein Gynäkologe sie wieder entfernt. Es gibt verschiedene Größen, Formen und Arten der Spirale: T-förmige, spiralige, 7-förmige, IUPs mit und ohne Kupferspirale, mit und ohne Hormonbeigabe. Die Wirkungsweise ist möglicherweise vielfältig – manche legen den Schwerpunkt auf die Dauerreizung, die durch den Fremdkörper innerhalb der Gebärmutter ausgelöst wird, andere setzen eher auf die chemische Wirkung durch das Kupfer oder die Irritation der Gebärmutterwand ...was letztlich die entscheidende verhütende Wirkung ausmacht, ist strittig. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen – auch auf die Fruchtbarkeit an sich – wird die Spirale für Mädchen und Frauen, die noch nicht geboren haben, nicht empfohlen.

Kalender-Methode
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Verhütung auf Zeit

Die Ärzte Knaus und Ogino haben vor geraumer Zeit die auch nach ihnen benannte Kalender-Methode zur Schwangerschaftsverhütung entwickelt. Sie setzten dabei auf die Berechnung der unfruchtbaren Tage bzw. der Fruchtbarkeitsphase während des Menstruationszyklus’. Da aber ein immer regelmäßiger Zyklus Grundvoraussetzung für das Funktionieren dieser Methode ist, gilt sie als recht unsicher. Gemeinsam mit anderen Methoden der Natürlichen Empfängnisverhütung kann die Sicherheit durchaus erhöht werden.

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