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Love & More Lexikon

Begriffe zu diesem Thema
Abstinenz
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Auch ohne auskommen...

Abstinenz ist ein Fremdwort für Enthaltsamkeit. Es wird in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen benutzt, beschreibt aber fast immer eine selbstgewählte oder selbstbestimmte Zurückhaltung oder gänzliche Entsagung gegenüber Stoffen oder Verhaltensweisen; so bezeichnet man beispielsweise sich selbst als abstinent, wenn man ganz auf Alkohol oder andere Drogen verzichtet oder auch freiwillig Süßigkeiten links liegen lässt. Im Hinblick auf Verhaltensweisen bezieht man das Wort nicht selten auf die Sexualität, wenn man nicht den etwas alt anmutenden Begriff der Enthaltsamkeit verwenden möchte. Abstinenz von Stoffen oder Situationen bedarf bei vielen Menschen einer hohen Willenskraft.

Aids
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Immunsystem in Not

Das ist die Abkürzung für "Acquired Immune Defiency Syndrom"; , zu deutsch: Erworbenes Immunschwäche-Syndrom. Damit bezeichnet man eine Ansammlung von Krankheiten, die aus der Zerstörung des Immunsystems herrühren. Auslöser ist die Ansteckung mit dem HIV-Virus. Bislang ist keine Impfung dagegen möglich. Der Hauptübertragungsweg ist der Geschlechtsverkehr. Nur durch Kondome kannst du dich und deinen Partner gegen eine Ansteckung schützen.

Siehe auch
Bisexualität
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Offen für alle

Als Bisexualität bezeichnet man die sexuelle Orientierung von Menschen, die sowohl Partner des eigenen wie auch des anderen Geschlechts lieben und/oder sexuell begehren. Bisexuelle Menschen haben also Lust auf Männer und  Frauen – sie sind also nicht abwechselnd homo- und heterosexuell, wie manche denken. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Gefühlsstärke oder die ausgelebte Sexualität auf beide Geschlechter gleich verteilt ist. Gelegentlich spricht man auch von Ambisexualität – dieser Begriff ist aber veraltert. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass jeder Mensch einen gewissen bisexuellen Anteil in sich trägt.

Blasen
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Nix mit Trompeten

Mit Blasen wird landläufig der Oralverkehr gemeint, bei dem der Penis eines Jungen oder eines Mannes mit dem Mund liebkost und gereizt wird. Mit dem Blasen hat das eigentlich nichts zu tun; vielmehr geht es um’s Küssen, Lecken, Lutschen, zartes Knabbern... soweit die Fantasie reicht. Manche finden das ekelig oder scheuen sich vor dieser Art der Zärtlichkeit, andere mögen das sehr. „Auf Schlau“ sagt man übrigens auch Fellatio dazu. Wenn du Safer Sex und Oralverkehr verbinden willst, muss auch hier ein Kondom oder „Intimfolie“ an den Start.

Coming out
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Flagge zeigen

Wörtlich übersetzt heißt Coming out ja „Herauskommen“. Gemeint ist hier, dass jemand für sich selbst erkennt, dass er bzw. sie homosexuell ist.  Insbesondere wird damit auch der Schritt bezeichnet, mit dieser News aus sich herauszukommen, an die Öffentlichkeit zu treten und klar zu zeigen: „Ja, ich bin   schwul bzw. lesbisch“. Früher war das noch schwerer als heute. Wenn du jetzt bi- oder homosexuell bist, kannst du dich an Coming-out-Gruppen oder Beratungen zum Beispiel bei der Aids-Hilfe wenden und auch auf eine viel größere öffentliche Akzeptanz setzen, die es leichter macht, aus dem Verstecken der eigenen sexuellen Orientierung herauszugelangen.

Siehe auch
Cyber Sex
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Sex per Internet

Früher war Cybersex (abgekürzt als CS) eine Vision von Science Fiction-Freaks, die meinten, dass irgendwann Menschen per Kabel an Computer angeschlossen würden und von dort aus sexuelle Reize übermittelt bekämen. Diese Idee ist nicht ganz vom Tisch, aber heute – im Internetzeitalter, hat sich die Bedeutung des Begriffs gewandelt. Heute geht es mehr um den Austausch von erotischen oder sexuell reizenden Vorstellungen, Gedanken, Gefühlen oder Bildern über Websites oder Chatrooms. Cybersex ist sozusagen die mediale Weiterentwicklung des Telefonsex’.

Eifersucht
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Leidenschaft, die Leiden schafft.

Eifersucht und Angst haben sehr viel miteinander zu tun: Wer eifersüchtig ist, hat Angst, jemanden zu verlieren. Er/sie will seine/ihre Partnerin oder seinen/ihren Partner alleine für sich besitzen und lässt dem anderen/der anderen keinen Freiraum. Auf Dauer macht das jede Liebe kaputt. Andererseits ist niemand ganz frei von Eifersucht. Schließlich ist einem der andere/die andere ja nicht egal, und es ist auch toll, wenn man spürt, dass es umgekehrt genauso ist.

Erektion
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Hart aber herzlich?

Der Begriff weist in der reinen Übersetzung erst mal nur auf ein „Sich-Aufstellen“ hin. In unserem Zusammenhang ist damit meistens das Steifwerden des Penis’ gemeint. Aber auch Brustwarzen und die Klitoris eines Mädchens oder einer Frau können erigieren. Eine vermehrte Durchblutung, z.T. unter Einsatz von Schwellkörpern sorgt für die Erhärtung und damit das Sich-Aufstellen der Körperteile. Hintergründe sind meist sexuelle Erregungen; aber auch unbewusste Reize, Aufregung anderer Art oder Kälte können eine Erektion bewirken.

Erogene Zone
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Kribbeln und Kitzeln

Als erogene Zonen bezeichnet man die Körperbereiche, die in ganz besonderer Weise auf Zärtlichkeiten oder erotischen Kontakt reagieren. Der Begriff ist vom Liebesgott „Eros“ abgeleitet. Es gibt ein paar Stellen am Körper, die bei fast allen Menschen sehr sensibel sind. Das sind z.B. bei Frauen und Männern die Brustwarzen, die Schenkelinnenseiten oder auch die Analregion. Die meisten Jungen sind am Penis und Hodensack sehr empfindsam, Mädchen bei Berührung der Schamlippen und der Klitoris. Das liegt daran, dass diese Bereiche besonders dicht mit sensiblen Nerven verbunden sind. Standards gibt es aber nicht: Manche Menschen empfinden Berührungen an ganz anderen Stellen viel intensiver. Und auch die Art des Kontakts ist vielfach sehr unterschiedlich – jede und jeder mag’s vielleicht anders. Deshalb gilt: wenn du einen Partner oder eine Partnerin „sexuell verwöhnen“ möchtest, musst du die erogenen Zonen erst mal erforschen. Oder ihr sagt euch freiweg, was ihr mögt und was nicht.

G-Punkt
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Versteckter Klingelknopf?

Der G-Punkt ist nach seinem „Entdecker“, dem Frauenarzt Gräfenberg benannt. Der ging davon aus, dass es in der vorderen, oberen Scheidenwand eine Stelle gibt, die eine besonders empfindliche erogene Zone darstellt. Die wirkliche Existenz ist nicht nachgewiesen und aufgrund verschiedenster Forschungen und Erfahrungsberichte sehr umstritten.

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