Gesundheit
Sommer, Sonne ... und Alkohol?

Sommerurlaub! Für viele heißt das Sonne, Strand und Party. Ab und an wird auch ein Cocktail oder Bierchen zuviel getrunken: Gerade bei großer Hitze wirkt Alkohol viel schneller als gewöhnlich. IKK spleens verrät, was man tun kann, damit die Strandparty nicht zum Fiasko wird...
Urlaub = Party & Trinken?
Gerade im Urlaub greifen viele häufiger zum Alkohol als zu Hause. Kein Wunder, denn in den Ferien ist man ausgelassener und meist durchgängig in Partylaune. Außerdem muss man sich am nächsten Morgen keine Gedanken über frühes Aufstehen oder anstehende Klassenarbeiten machen. Man kann sich getrost, mitsamt Alkoholkater, noch mal auf die andere Seite drehen und weiter schlafen, um sich dann wieder auf den Weg zum Strand oder in die Disco zu machen. Aber: Volltrunken macht doch eigentlich keine Party mehr Spaß, und die Gefahren von übermäßigem Alkoholkonsum werden von den meisten völlig unterschätzt.
Wie wirkt Alkohol?
Die Wirkung von Alkohol auf den menschlichen Körper hängt von vielen Faktoren ab. Ein wichtiger Einflussfaktor ist die eigene körperliche Verfassung: Ist man müde, hat man viel oder wenig gegessen, wird regelmäßig Alkohol getrunken. Entscheidend ist meistens die getrunkene Menge Alkohol. Ein Glas Bier (0,2-0,3 l) wirkt beispielsweise anregend. Aber schon etwa ab dem dritten Bier kann das zentrale Nervensystem gehemmt werden, denn Alkohol wirkt auf den gesamten Organismus wie ein Nervengift. Bei größerem Konsum wird ein Anstieg der Nebennierenhormone, wie zum Beispiel Cortison, ausgelöst. Der Körper wird dadurch einer Stresssituation ausgesetzt. Mental merkt man am Anfang wenig davon. Die meisten fühlen sich absolut entspannt und ruhig. Sie bauen beinahe alle Angst und Hemmungen ab und werden mutiger und besser gelaunt. Wichtiger Tipp: Immer wieder ein Glas Wasser zwischendurch trinken. So kann die Alkoholmenge deutlich reduziert werden und die Party macht bis zum Ende Spaß!
Sonne und Alkohol
Hohe Außentemperaturen und große Sommerhitze belasten den Körper und Alkohol kann nicht mehr so gut verarbeitet werden – er wirkt viel stärker und schneller als gewöhnlich. Die Gefäße erweitern sich, der Blutdruck sinkt und es kann zu Kreislaufproblemen bis hin zu einem Kollaps oder zur Bewusstlosigkeit kommen.
Selbstüberschätzung
Durch den sprichwörtlich "angetrunkenen Mut" wird man manchmal etwas übermütig. Das kann besonders im Urlaub fatale Folgen haben. Laut DLRG handelt es sich bei den meisten Ertrunkenen in Urlaubsgebieten um Menschen, die unter Alkoholeinfluss standen. Schon wer leicht angetrunken ist, neigt dazu, Risiken falsch einzuschätzen. Da wird schnell mal versucht, aus mittleren Höhen ins Meer zu springen. In vielen Fällen kann das zu schweren Verletzungen und bleibenden Schäden führen. Natürlich ist es auch ratsam, nie alleine auf die "Piste" zu gehen. Wenn mal was passieren sollte, ist dann immer jemand zur Stelle, der helfen kann.
Getrunken, gestrandet!
Findet man tags oder nachts Personen, die betrunken am Strand liegen, so sollte man dies auf gar keinen Fall "übersehen" oder auf die leichte Schulter nehmen. Diese Personen brauchen Hilfe! Zuerst sollten die Vitalfunktionen (Puls, Atmung und Bewusstsein) gecheckt werden. Ist die Person noch ansprechbar und kann sie "auf eigenen Füßen stehen", sollte man ihr helfen ins Hotel zu kommen. Kommt man selbst mit dem Betrunkenen nicht zurecht, ist es besser, den Notruf zu kontaktieren. Inzwischen kann man Erste Hilfe leisten: Da sehr stark betrunkene Menschen sich häufig übergeben müssen, sollte man darauf achten, dass die Atemwege frei sind und der Betroffene nicht an seinem eigenen Erbrochenen ersticken kann. Bei Bewusstlosigkeit ist es wichtig, ihn in die stabile Seitenlage zu bringen und dann auf den Notarzt zu warten.
Zu viel ist zu viel!
Dass man selbst zu viel getrunken hat, ist nicht schwer zu erkennen. Zuerst fühlt man sich lockerer und mutiger als gewöhnlich, da macht das Flirten dann auch noch richtig Spaß! Trinkt man noch weiter, so wird man merken, dass der Alkohol wichtige Körperfunktionen außer Kraft setzt. Die bekanntesten Anzeichen sind hier der Verlust des Gleichgewichtssinnes, der sich durch Schwanken beim Gehen bemerkbar macht, und die Hemmung des Sprachzentrums: man „lallt“. Hinzu kommen ein starkes Schwindelgefühl, Übelkeit bis hin zum Erbrechen und temporärer Gedächtnisverlust – ein Filmriss droht. Verstärken sich diese Zustände, so kann man von einer Alkoholvergiftung ausgehen. Dann ist sofort ärztliche Hilfe gefragt.
Der Tag danach
Schlimm sind auch die Nachwirkungen am nächsten Morgen: üble Kopfschmerzen und Übelkeit. Der Körper wird durch den Alkohol ausgelaugt und ausgetrocknet. Durch die treibende Wirkung des Alkohols verliert er zwangsläufig wichtige Mineralien und Flüssigkeit. Um beides wieder zurückzubekommen, sollte man am nächsten Tag besonders viel trinken und Mineralstoffe zu sich nehmen. Diese können zum Beispiel in Salzstangen, Mineraldrinks und Rollmöpsen enthalten sein. Übrigens: Das beste Mittel gegen zu viel Alkohol ist, im nüchternen Zustand betrunkenen Menschen zuzuschauen.
Hier gibt´s weitere Infos im Web:
www.bist-du-staerker-als-alkohol.de



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oezlem sagt
Gönn dir das IKK Azubi-Paket!:
habe es bis jet ...
18 Kommentare