Sport
Kämpfen mit Körper und Köpfchen: Boxen

Ausgerechnet ein Boxer wird oft als größter Sportler aller Zeiten gefeiert - vielleicht, weil er selbst von sich sagte "I'm the greatest!": Cassius Clay oder Muhammad Ali, wie er sich später nannte. Eins ist jedenfalls sicher: Der Boxsport ist bei weitem nicht so primitiv wie sein Klischee.
Kampfstil
Mann gegen Mann oder Frau gegen Frau stehen sich im Boxring gegenüber und versuchen, Treffer mit den Fäusten an Kopf und Oberkörper des Gegners zu setzen. Der spektakulärste Sieg ist ein „Knockout“, wenn ein Boxer seinen Gegner zu Boden schlägt und dieser nach zehn Sekunden nicht wieder kampfbereit ist. Profi- und Amateurboxen unterscheiden sich relativ stark voneinander. Im Amateurbereich dauert beispielsweise ein Kampf dreimal drei Minuten. Profiboxer kämpfen dagegen über bis zu zwölf Runden. Nur Amateurboxer dürfen an olympischen Spielen teilnehmen.
Kleidung
Amateure tragen Boxhandschuhe (Fäustlinge) mit weiß markierter erlaubter Trefferfläche, Boxschuhe, eine kurze Hose, ein ärmelloses Shirt und einen Kopfschutz.
Leistungsstufen
Beim Boxen werden die Athleten in Alters- und Gewichtsklassen eingeteilt. Amateurboxen kann vom „Fliegengewicht“ (bis 50 Kilogramm) bis zum „Superschwergewicht“ (über 91 Kilogramm) betrieben werden.
Entstehung
Faustkämpfe sind schon in der Antike ausgetragen worden, wie zum Beispiel eine mehr als 2.000 Jahre alte Boxer-Skulptur aus Rom beweist. Die moderne Form des Boxens hat sich zuerst in England Mitte des 19. Jahrhunderts herausgebildet.
Mehr Infos
http://www.boxverband.de (Deutscher Boxsport-Verband)
http://www.boxen-sport.de (private Seite über olympisches Boxen mit Forum und Vereinsliste)



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Kommentare zu diesem Artikel
interessant sagt
würde ich gerne machen darf aber von meinen eltern nicht=(
08. Dezember 2010 um 18:08 Kommentar melden