Gesundheit
Hautkrebs-Gefahr: Sonnenstudios bald für Jugendliche tabu?

Die Bundesregierung will Jugendlichen zu ihrem Schutz verbieten, ins Solarium zu gehen. Noch in diesem Jahr soll über das Gesetz abgestimmt werden. Es gilt als ziemlich sicher, dass die vom Umweltministerium vorgeschlagene Regel angenommen wird, die für Unter-18-Jährige bedeutet: Wir müssen draußen bleiben.
Gesunde Bräune!?
Bei vielen Jugendlichen ist gebräunt sein zurzeit noch absolut in. Doch dieses Schönheitsideal ist nicht ungefährlich. Es heißt, dass man als Erwachsener eher an Hautkrebs erkrankt, wenn man schon als Jugendlicher die starke Strahlung der künstlichen Sonnen abbekommen hat. Abgesehen davon wird das Gewebe der Haut geschädigt. Das bedeutet eine schnellere Alterung der Haut inklusive verstärkter Faltenbildung.
Blass ist (noch nicht) beautiful
Die Europäische Union hat seit längerem empfohlen, Jugendliche besser vor dieser Strahlung zu schützen. In Frankreich und Spanien gilt die Altersbeschränkung schon. Dort sind die Jugendlichen trotzdem noch bei ihrem Schönheitsideal geblieben und kaufen sich seitdem eben Bräunungscrème, berichten Zeitungen.
Hohe Strafen
Gilt das Verbot demnächst in Deutschland, drohen denjenigen, die Jugendliche in ihr Sonnenstudio hinein lassen, hohe Strafen. Bis zu 50.000 Euro Bußgeld müssen sie zahlen, wenn sie erwischt werden. Und wie geht es dann in Sachen Styling und Hautfarbe weiter? Aufschwung der Crème-Bräune, Outlaw-Sonnenbanken in geheimen, muffigen Kellern oder doch die Wiederentdeckung der vornehmen Blässe? Mal schauen ...


































oezlem sagt
Gönn dir das IKK Azubi-Paket!:
habe es bis jet ...
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