Sport
Eishockey - Heiße Fights auf kaltem Eis

Foto: Jörg Strehlau
Eishockey ist die schnellste Mannschaftssportart der Welt: Über 100 Stundenkilometer erreicht die kleine schwarze Hartgummischeibe, der Puck. Wer ihn jagen will, muss fix sein. spleens stellt den rasanten Kufensport vor.
Mit dynamischen Bewegungen gleitet Daniel über das Eis, eine rasche Drehung, Schuss – und der Puck rast ins Netz. „Eishockey ist ein schneller Sport mit viel Körperkontakt, das gefällt mir so gut daran“, lächelt der 17-jährige Düsseldorfer. Daniel spielt in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) für seinen Heimatclub DEG Metro Stars, einen der traditionsreichsten Vereine Deutschlands. Daniel hat einen großen Traum: Er will Eishockeyprofi werden.
Darauf kommt es an
Eishockey ist eine Mannschaftssportart, die auf einer 60 Meter langen und 30 Meter breiten Eisfläche gespielt wird. Ziel ist es, den Puck, die kleine Hartgummischeibe, in das gegnerische Tor zu schießen. Ein Team besteht aus bis zu 22 Spielern; es dürfen sich aber höchstens sechs von ihnen gleichzeitig auf dem Eis befinden: fünf Feldspieler und ein Torwart. Ein Eishockeymatch dauert 60 Minuten: drei Drittel mit je 20 Minuten, dazwischen jeweils 20 Minuten Pause. Eishockey ist so anstrengend, dass die Spieler in der Regel nur wenige Minuten am Stück auf dem Eis sind, dann werden sie ausgewechselt und nach einer gewissen Zeit wieder eingewechselt. Der Austausch erfolgt häufig fliegend, also während des Spiels.
Früh übt sich
Wer in diesem Sport hoch hinaus will, sollte jung beginnen. Aber auch der Einstieg als Jugendlicher ist möglich. Daniel träumte allerdings schon als kleines Kind vom Eishockey. Sein Vater nahm ihn als Knirps das erste Mal mit ins Stadion. „Dort fing alles an“, so Daniel. „Die Stimmung war einfach toll, danach wollte ich selbst auch auf das Eis.“ Mit acht Jahren war es dann so weit. „Am Anfang war es schon ein bisschen komisch“, erinnert er sich. „Man rutscht auf dem Eis ziemlich planlos herum. Auch die vielen Polster und Schützer waren etwas ganz Neues.“ Mittlerweile fühlt er sich auf dem Eis wie zu Hause. Mit den Teamkameraden jagt er in der höchsten deutschen Nachwuchsliga dem Puck hinterher.
Ausgiebiges Training
Regelmäßiges Training ist Voraussetzung für eine klasse Leistung. Gute Kondition, Technik und Kraft sind dabei unentbehrlich. Zweimal pro Woche stehen Übungen im Kraftraum auf dem Programm. Vor allem die Beinmuskeln müssen gestärkt werden, da sie beim schnellen Antreten und Abbremsen enorm beansprucht werden. Aber auch die Bauch- und Rückenmuskeln leisten schwere Arbeit. Auf dem Eis trainieren die Kufenflitzer bis zu zweimal am Tag: Schusstraining, Passspiel, Abwehrverhalten – das alles müssen sie beherrschen. Daniel trainiert zudem Geschicklichkeit, Schnellkraft und Koordination. Ihn schreckt das viele Training nicht; er liebt das Spiel. „Der Moment, wenn ein Pass gut ankommt und dann das Tor fällt, das ist einfach klasse!“, beschreibt er. Eishockey ist ein intensiver und harter Sport, dennoch nicht sonderlich gefährlich. Durch viele Polster und einen Helm sind die Spieler und der Torwart gut geschützt. „Ich habe mich auch noch nie ernsthaft verletzt, mal abgesehen von blauen Flecken“, bestätigt Daniel.
Toller Teamgeist
Nicht nur körperliche Fitness, sondern auch Teamgeist ist im Eishockey extrem wichtig. Nur als Mannschaft lässt sich punkten. „Wir sind wie eine Art Familie“, erklärt Daniel. „Wir sehen uns ja eigentlich auch den ganzen Tag.“ Mal grillen sie, ein anderes Mal gehen sie gemeinsam ins Kino. Das schweißt zusammen und nur so lassen sich große Ziele verfolgen: Daniel möchte mit seinen Kollegen die Deutsche Meisterschaft gewinnen.
Voll erwischt
Der Eishockeyvirus hat den Nachwuchsspieler voll infiziert. Seine Eltern unterstützen ihn dabei, seinen Traum wahr zu machen. Bei fast jedem Spiel sitzen auch seine beiden Schwestern auf der Tribüne. Was bleibt ihnen auch anderes übrig? Denn, so Daniel leidenschaftlich: „Eishockey ist mein Leben.“


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oezlem sagt
Gönn dir das IKK Azubi-Paket!:
habe es bis jet ...
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