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Home Fitness

06.12.08 0 Kommentare Bewertungen (5) Aufrufe: 2008

Sich wohl fühlen – das geht für viele Menschen nur mit körperlichem Training. Was aber tun, wenn man Fitness-Studios und Vereinssport nicht mag? Mit wenig Aufwand kann man sich auch in den eigenen vier Wänden schnell und mit wenig Aufwand fit machen.

Fitness-Studio: Nein danke!

Fitness-Studios sind nicht jedermanns Sache. Viele Menschen mögen es einfach nicht, sich im leichten Sportzeug anderen zu präsentieren und mit vielen Menschen in einem Raum Sport zu treiben. Oder sie haben ganz einfach nicht das nötige Geld oder die Zeit für Sport im Fitness-Studio oder im Verein. Ohne Frage ist Sport für jeden Menschen wichtig, um fit zu bleiben, um Haltungsschäden und Haltungsfehlern vorzubeugen und nicht zuletzt verbrennt man auch die ein oder andere Kalorie bei regelmäßiger Bewegung. Sport ist aber nicht nur die Grundlage für einen gesunden Körper, er tut auch der Seele gut. Denn durch die regelmäßige Bewegung werden Glückshormone (Endorphine) ausgeschüttet und sorgen für allgemeines Wohlbefinden. Wer kein Fitness-Studio betreten will, muss deshalb aber nicht ganz auf das Training verzichten. Schließlich kann man auch zu Hause aktiv werden – Home Fitness nennt man das dann.  

Was brauche ich für den Home-Sport?

Wer sich zuhause fit halten will, braucht in erster Linie genügend Platz in seiner Wohnung. Spitze oder zerbrechliche Gegenstände, wie zum Beispiel Tischkanten oder Vasen, die im Wege stehen, müssen für die Trainingsstunden weggeräumt werde, damit man sich daran nicht verletzt. Mit dem richtigen Sport-Dress macht das Ganze vielleicht noch mehr Spaß. Das Outfit sollte sowohl Hitzestau als auch Wärmeverlust vermeiden, sogenannte "atmungsaktive" Materialien gibt es in jedem Sportfachgeschäft. Viele Übungen können ganz ohne Equipment durchgeführt werden. Wem das Training ohne Geräte aber zu langweilig ist, der kann zum Beispiel auch mit Hanteln (Kosten: 10-50 Euro), Gymnastik- oder Therabändern (ab fünf Euro – auf Sonderangebote achten) oder Noppenbällen (ab 15 Euro) arbeiten. Damit kann man den Großteil seiner Muskeln gezielt ansprechen. Das Angebot an Sportgeräten ist riesig. Aber Vorsicht: Man sollte beim Kauf unbedingt auf die Stabilität und die Funktionalität der Geräte achten, also entweder gleich im Fachhandel kaufen oder zumindest Geräte mit Gütesiegel (z.B. TÜV) kaufen.  

Welche Übungen gibt es?

Es gibt zahlreiche Übungen, die man einfach zuhause ausüben kann. Zu den beliebtesten zählen Push-Ups, Kniebeugen und Super-Crunches. Mit diesen Power-Übungen kann man alle Muskelgruppen schnell und wirksam trainieren. Push-Ups sind den meisten besser bekannt als Liegestütze. Diese Übung trainiert vor allem Rumpf, Schultergürtel und Arme. Und so wird es gemacht: Körper mit dem Gesicht zum Boden strecken und das Gewicht auf die Hände und die Fußspitzen verteilen. Dann Absenken und kurz vor dem Boden wieder hochdrücken - Atmen nicht vergessen! Die Kniebeuge ist eine effektive Übung für die Oberschenkel- und Pomuskulatur. Die Füße sollten gut hüftbreit auf dem Boden aufgesetzt, der Rumpf abgesenkt und die Beine gebeugt werden. Dann wieder hoch drücken, dabei die Knie aber nie ganz durchstrecken. Die Fersen bleiben stets am Boden. Mit Crunches werden die Bauchmuskeln optimal trainiert. Der Tipp Nummer Eins für alle diejenigen, die einen Waschbrettbauch haben wollen. In Rückenlage werden die Hände hinter den Kopf gelegt. Am einfachsten die Unterschenkel auf einen Hocker legen (ideal ist ein 90 Grad-Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel), dann den Kopf anheben – bitte nicht das Kinn zur Brust! Nun den Rumpf Wirbel für Wirbel einrollen. 

Vor dem ersten Training

  1. Bei bekannten gesundheitlichen Problemen vor dem ersten Training vom Arzt auf Sporttauglichkeit prüfen lassen.
  2. Zu Hause ist kein Trainer zur Stelle, der Übungen vormacht und Fehler korrigiert. Deshalb die Übungsanleitungen genau durchlesen und bei der Ausführung genau auf die Körperhaltung achten.
  3. Nicht gegen, sondern mit dem Körper trainieren. Also: Schmerzen oder andere Warnsignale des Körpers unbedingt ernst nehmen.
  4. Ohne Regelmäßigkeit hat das Training keinen Sinn. Am besten geht das, wenn das Training einen festen Platz im Wochen- oder Tagesplan bekommt. Die Belastung sollte sich kontinuierlich steigern. Und immer dran denken: Vor jedem Training erst einmal aufwärmen, um Muskelverletzungen zu vermeiden!
  5. Musik motiviert: Wer beim Training seine Lieblingsmusik hört, setzt zusätzliche Energie frei. Aber Vorsicht: Nicht überbelasten!
  6. Nach den Übungen sollten die beanspruchten Muskeln gedehnt werden. So bleiben sie elastisch und es kommt nicht zum Muskelkater.

Hier gibt´s weitere Infos im Web:

www.feel-fit.com


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