Sport
Flinke Flitzer - Speedbadminton

Ob im Park, in einer Halle, bei Sonnenschein oder im Schnee: Speed-Badminton kann immer und überall gespielt werden. spleens hat zum Schläger gegriffen und die Faszination des schnellen Sportes erkundet.
Ssssst: Der kleine, neonbunte Ball, genannt Speeder, schnellt durch die Luft. Sabrina und ihr Partner stehen sich im Einzel in der Halle gegenüber. Sabrina ist äußerst konzentriert, reißt blitzschnell den Schläger hoch und trifft den Speeder mit voller Kraft. Gut platziert und mit hoher Geschwindigkeit spielt sie den Ball zurück zum Gegner - der hat keine Chance und kommt an den Speeder nicht mehr heran: Punkt für Sabrina.
Mix aus Tennis, Badminton, Squash
Speed-Badminton, oft auch Speedminton genannt, wird mit Schlägern gespielt, die einem Squash-Schläger in Größe und Form ähneln, aber deutlich leichter sind. Die Bälle heißen Speeder und sehen hingegen Badmintonbällen ähnlich, sind aber schwerer und haben einen kleineren Korb. Das Gewicht des Speeders ermöglicht es Profi-Spielern, den Ball selbst auf kurze Distanz auf über 200 km/h zu beschleunigen. Aufgrund seiner technischen Eigenschaften verliert der Speeder im Laufe des Fluges deutlich an Tempo, ansonsten würde dem Gegenspieler auch kaum Zeit für eine Reaktion bleiben. Weil die Bälle schwerer als herkömmliche Federbälle sind, kann man mit den Speedern selbst bei Wind spielen. Die Schlagbewegungen sind ein Mix aus drei Sportarten: Überkopfbälle wie beim Badminton, starke, rasante Vor- und Rückhandschläge wie beim Tennis, schnelle Reaktionsschläge wie beim Squash.
Hoher Funfaktor
"Das Tolle ist, dass Speed-Badminton immer und überall gespielt werden kann: im Winter in der Halle, zu den übrigen Jahreszeiten im Park oder am Strand. Selbst abends kann man im Freien spielen, denn die Bälle werden dann mit kleinen Leuchten bestückt", erklärt Sabrina. Die Regeln sind einfach zu erlernen und ein Netz wie beim Tennis oder Badminton ist nicht nötig. Ein Spielfeld wird lediglich mit bunten Markern abgesteckt und los geht´s. Die Speeder machen ihrem Namen alle Ehre: Sie garantieren ein schnelles und actiongeladenes Spiel.
Abwechslungsreiches Training
"Am liebsten machen wir beim Training natürlich ein Spiel", erläutert Sabrina. "Aber wir üben auch systematisch Pässe, Überkopfbälle oder genaues Zielen." Am Anfang steht aber immer ein ausführliches Aufwärmtraining. "Wir schlagen uns langsam und locker ein und dehnen sehr gut alle Arm-, Bein- und Nackenmuskeln. Sie werden gerade bei schnellen Bewegungen und Überkopfbällen stark beansprucht", so die 19-Jährige weiter. Ausdauer und Fitness bekommen die Spieler während der Trainingsmatches - das schnelle Spiel erfordert viel Kondition und stellt hohe Anforderungen an die Koordination.
Das Trainigs-Outfit
Ob beim Training oder im Match, eine feste Kleidervorschrift gibt es im Speed-Badminton nicht. "Am besten trägt man leichte, funktionale Sportkleidung, in der man sich wohl fühlt", erklärt Sabrina. "Gute, feste Sportschuhe, die richtigen Halt geben, sind natürlich sehr wichtig. So knickt man nicht so leicht um und kann sich schnell und sicher bewegen." Eine Trainingshose und ein Shirt, aus Baumwolle oder Kunstfaser, runden das Outfit ab.


(6)






























oezlem sagt
Gönn dir das IKK Azubi-Paket!:
habe es bis jet ...
18 Kommentare