Gesundheit
Fit im Schlaf

Ein Wunschtraum Vieler: Morgens mal nicht abgeschlagen ins Bad trotten, mal nicht schläfrig auf der Schulbank hocken. spleens verrät, warum viele Schüler häufig hundemüde sind und was sie dagegen unternehmen können.
Montag, 7.00 Uhr - der Wecker klingelt. Schwungvoll von der Matratze springen können zu diesem Zeitpunkt aber nur die wenigsten. Besonders Jugendliche haben oft mit chronischer Müdigkeit zu kämpfen. Kein Wunder, während der Pubertät verschieben sich der biologische Rhythmus und damit die Schlafenszeiten nach hinten. Daran sind Partys Schuld, Spiele- oder Kinoabende - aber nicht nur.
Chronische Müdigkeit wegen Pubertät
In dieser Zeit verändert sich auch der Körper - vor allem wächst er. Deshalb brauchen Zwölf- bis 18-Jährige auch mehr Schlaf als Erwachsene. Acht bis zehn Stunden Schlaf benötigen Jugendliche pro Tag, während Erwachsene schon mit sieben bis acht Stunden täglich auskommen. Auch schütten Jugendliche das Hormon Melatonin zu späteren Zeitpunkten aus als noch im Kindesalter. Melatonin ist für die Steuerung des menschlichen Tag-Nacht-Rhythmus mitverantwortlich und deshalb auch als "Schlafhormon" bekannt. Dies ist auch ein Mitgrund, warum viele Schüler gegen acht oder neun Uhr vormittags häufig noch müde und unkonzentriert sind.
Schlafen macht fit
Wer topfit durch den Tag kommen will, muss also tief und gut schlafen - logisch. Eine geruhsame nächtliche Schlummerphase ist durch nichts zu ersetzen. Junge Nachteulen sollten eines immer bedenken: Für jeden von uns ist Schlafen überlebenswichtig, genauso wichtig wie Atmen, Essen und Trinken. Unser Körper erholt sich im Schlaf, das Immunsystem> tankt neue Kraft, Heilungs- und Wachstumskräfte werden mobilisiert, Gehirn und Gedächtnis arbeiten auf Hochtouren.
Während des Schlafs speichert das Gehirn Erlebtes und Erlerntes. Wem also eine wichtige Klassenarbeit bevorsteht, könnte den Schulstoff gut am frühen Abend durchgehen, um ihn anschließend im Schlaf direkt abzuspeichern. "Aber nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen lernen", rät Schlafforscher Dr. Jürgen Zulley von der Uni Regensburg. "Das würde nur die Schlafruhe beeinträchtigen, weil man dann noch zu aufgewühlt ist."
Nickerchen tun gut
Am größten ist die kreative Leistungsfähigkeit ohnehin gegen 11 Uhr vormittags. Wer morgens in der Schule gut aufpasst und dann zuhause einen 30-minütigen Mittagsschlaf einlegt, hat alles richtig gemacht. Ein kleines Nickerchen nach der Schule sorgt ohnehin für eine wichtige Portion Extra-Erholung. Länger als eine halbe Stunde sollte dieses aber nicht dauern, sonst fällt es schwer, sich wieder aufzuraffen.
Zum Schluss noch ein paar Tipps für alle, die abends schlecht einschlafen können: Eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen sollte endgültig Schluss mit Stress und Hektik sein, dann sollte man versuchen, komplett abzuschalten und runterzukommen. Schlaflosen seien zudem Hörbücher und Hörspiele ans Herz gelegt, diese können meist als effektive Sandmännchen dienen. Auch leise, langsame Musik wirkt oftmals wahre Einschlaf-Wunder. spleens wünscht: Gute Nacht!



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Kommentare zu diesem Artikel
SwEeTgIrL 92 sagt
Mittagsschlaf...gut und schön!!!
bloß macht das noch einer wenn man erst um vier oder fünf von der Schule zu Hause ist???
..ich glaube mal eher nicht!
04. März 2009 um 17:08 Kommentar melden
liinchen sagt
Ja müde sein ist ganz schön mies. Aber ich schaffs abends meistens nicht, früh genug ins Bett zu gehen, obwohl ich mir das jeden Morgen wieder schwöre. xDD
28. Februar 2009 um 16:25 Kommentar melden
sarah95 sagt
nichts mit 7 uhr aufstehen ich muss schon um 6 uhr aufstehen
28. Februar 2009 um 15:18 Kommentar melden
Michelle sagt
der mittagsschlaf... haha eine saugute idee!!!
aber ich denke nciht das jeder mitmachen würde`!!! oder???
wäre schon cool
25. Februar 2009 um 21:06 Kommentar melden
Leooo sagt
Ich wäre dafür, dass der Mittagsschlaf überall wieder eingeführt wird! In anderen Kulturen klappt das ja auch und ich wäre dann mittags bestimmt viel besser drauf!
23. Dezember 2008 um 16:20 Kommentar melden