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Gesundheit

Fast Food zum Abnehmen?

11.12.08 0 Kommentare Bewertungen (17) Aufrufe: 2401

Schluss mit fettig: Die großen Fast Food-Ketten denken um und bieten neuerdings Mahlzeiten für die schlanke Linie. Doch ist Fast Food jetzt wirklich Fitness Food? Kann man mit den neuen Angeboten wirklich auch abnehmen?

Neuer Speisenplan

Die neuen Produktlinien "Salads Plus" (McDonald´s) und "King Delight" (Burger King) versprechen kalorienarme und ausgewogene Mahlzeiten. Angeboten werden Obst, Rohkostsalate mit fettarmen Dressings, Gemüseburger oder Mineralwasser. Gesundheitsexperten begrüßen diese Entwicklung: "Es ist grundsätzlich erfreulich, dass mit den neuen Linien auch kalorienarme Angebote angeboten werden. Wer anstatt einer üblichen Mahlzeit zu McDonald´s oder zu Burger King geht und hier richtig auswählt, nimmt dadurch aber nicht automatisch zu", sagt Isabelle Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Einseitige Ernährung?

Wer glaubt, dass die neuen Speisen eine Garantie für schlanke Hüften sind, der irrt. "Es ist nicht der einzelne Burger, der dick macht, und nicht einzelne Salat, der schlank macht", erklärt Isabelle Keller (DGE). "Es ist der Mangel an Bewegung und eine ständig zu kalorienreiche Ernährung, die Menschen dick macht." Einfach gesagt: Wer viel Energie verbraucht, kann sich auch mal einen Besuch bei den Fast Food-Ketten gönnen. Wichtig: Bitte möglichst auf Pommes als Beilage und süße Cola verzichten, auch von Majonäse ist eher abzuraten. Eine ausgewogene Ernährung ist nicht schwer und kostet wenig. Wie sich eine ausgewogene Mahlzeit zusammensetzt, erfährst du unter www.talking-food.de.

Gravierende Folgen

Wie verheerend übermäßiger Genuss von Fast Food ist, zeigte und im letzten Jahr der Film "Super Size me". Darin aß Regisseur Morgan Spurlock ausschließlich fettige Burger, Pommes frites, Mayonnaise, Milchshakes und Softeis. Innerhalb von 30 Tagen nahm er zwölf Kilo zu. Außerdem litt er unter Kopfschmerzen und Erschöpfung, sein Körperfettanteil war von elf auf 18 Prozent gestiegen, die Gefahr von Herzerkrankungen hatte sich verdoppelt, der Cholesterinspiegel war dramatisch hoch und er litt unter Potenzstörungen. Auch psychisch hat der übermäßige Genuss von Fast Food alarmierende Folgen: Wissenschaftler der Princeton Universität haben herausgefunden, dass der hohe Anteil an Fett und Zucker im Fast Food den Menschen süchtig macht, denn er stimuliert im Hirn so genannte Opioide - das sind "Glücksstoffe".

Hier gibt´s weitere Infos im Web:

www.talking-food.de


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